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Die Testamentsfalle

Die Erbfolge wäre geregelt gewesen, hätte die Erblasserin nicht ausdrücklich verfügt, dass sie ihr West-Berliner Grundeigentum vererbt. Das in der damaligen DDR gelegene Wochenendgrundstück glaubte sie verloren. Nach dem Mauerfall half den Erben kein Streiten vor Gericht. Die Formulierung im Testament wurde zum Stolperstein. Sie konnten ihre Ansprüche nicht durchsetzen. Nun griff das gesetzliche Erbrecht.

Außer der Mutter war kein Verwandter jemals bekannt geworden. Diese bekommt Anfang 1900 als ledige, junge Frau ihr Kind. Die Herkunftsfamilie der jungen Frau war nicht leicht zu finden: ihr Vater war der Maurer Schmidt. Um 1900 gab es in Berlin mehrere Maurer Schmidt gleichen Vornamens, wohnhaft in gleichlautenden Straßen. In der Folge der Ermittlungen offenbarte sich so manches Leid: es starben Kleinkinder an Brechdurchfall und anderen Lappalien. Die zwanzigjährige Schwester rafft es an Lungentuberkulose dahin, als sie selber gerade Mutter geworden ist. Der Mann einer Schwester geht nach Amerika und lässt sie mit 6 Kindern allein zurück . Der Vater verstirbt als Trinker in einer Pflegeanstalt.

Die Tochter der zeitlebens unverheirateten Mutter hat es in ein „besseres“ Leben geschafft: Sie ist Sekretärin bei Siemens geworden und heiratet einen Ingenieur. Die Mutter lebt bei der Tochter. Sie verstirbt 1975. Die Tochter, seit einigen Jahren Witwe, stirbt nur zwei Jahre nach ihr. Im Jahre 2006 klärt sich die Familiengeschichte. Abkömmlinge der Geschwister ihrer Mutter treten das Erbe aus in Ost-Berlin belegenen Nachlass an.

Auftraggeber: Nachlasspfleger

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