ex:akta  Erbenermittlung  und  Familienforschung
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Die Vertriebenen

Mai 1946, die polnisch besetzten Gebiete Schlesiens und Ostpreußens müssen geräumt werden. Familien werden zwangsumgesiedelt, verlieren die Heimat und werden auseinandergerissen. Die Suche nach dem Verbleib dieser Familien gestaltet sich wegen Kriegsverlusten von Dokumenten oft schwierig, so auch in diesem Fall. Es war völlig unklar, ob die Kinder dieser Familie den Krieg überlebt hatten. Ein Eintrag im Nebenregister einer Urkunde führte zuerst auf eine falsche Spur nach Breslau. Im Heimatort der Familie empfahlen gastfreundliche Benediktinerinnen eine Übernachtung im Kloster. Am nächsten Morgen verweigerte der Pastor die Herausgabe der Kirchenbücher und der Fall erschien vorübergehend unlösbar.

Dabei wäre alles so einfach gewesen: Eine Erbberechtigte war bekannt und hatte sich ihren Erbanteil bereits vor einigen Jahren auszahlen lassen. Der Verbleib der drei Brüder sei ihr seit Kriegsende nicht bekannt. Es erscheint fast unglaublich, was der Wahrheit entsprach: sie beherbergte einen Bruder jahrelang in ihrem Hause. Er verstarb, ohne Kenntnis von dem Erbfall erhalten zu haben. Der erbberechtigte Sohn eines weiteren Bruders, zu dem ebenfalls Kontakt bestand, lebt in der Nähe. Jahrelanges Schweigen über den Erbfall in unmittelbarer Verwandtschaft machte eine Teilerbenermittlung notwendig, die mit einem großen Umweg schließlich doch ans Ziel gelangte und Gerechtigkeit herstellte.

Auftraggeber: Nachlasspfleger

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